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Krasse Fehlinformation der Arbeitnehmer im Air Berlin-Verfahren

12. Oktober 2017

Mit Ihrer letzten Nachricht an die Arbeitnehmer der Air Berlin „Liebe airberliner, …“ informieren die Akteure der Eigenverwaltung (der vorläufige Sachwalter, der Vorstand und der Generalbevollmächtigte) die Mitarbeiter der Air Berlin über den weiteren Verlauf des Verfahrens. Sie informieren insbesondere darüber, dass der Flugbetrieb am 28.10.2017 „…nicht mehr möglich … sei“.

Diese Informationsoffensive war überfällig, schafft indes für die Arbeitnehmer endlich Klarheit.

Mit den Informationsschreiben werden die Arbeitnehmer aufgefordert, sich nach neuen Arbeitsplätzen umzusehen, „wir möchten Euch daher ausdrücklich ermutigen, Euch aktiv auf dem Arbeitsmarkt umzuschauen. Wir unterstützen Euch dabei nach Kräften und haben bereits in dieser Woche zwei Job-Messen für Euch organisiert. Nutzt diese Angebote…“ > Weiterlesen


Verkürzung Restschuldbefreiungsverfahren auf 3 Jahre

8. September 2017

Die ersten Verkürzungsanträge in Restschuldbefreiungsverfahren offenbaren die komplizierte Rechtslage

Nach der Gesetzesnovelle aus dem Jahr 2014 besteht in allen Insolvenzverfahren, die ab dem 01.07.204 eröffnet wurden, die Möglichkeit, Restschuldbefreiung und damit den gesamten Schuldenerlass bereits nach 3 Jahren zu erhalten. Voraussetzung ist nach § 300 der Insolvenzordnung, dass die Gläubiger wenigstens 35% der Quote erhalten.

Die gesetzliche Verkürzungs-Regelung bietet für Schuldner, die über einige Mittel verfügen, eine gesetzlich abgesicherte Möglichkeit, das Restschuldbefreiungsverfahren schlicht zu halbieren. Eine Zustimmung der Gläubiger ist nicht erforderlich. Im formalisierten Insolvenzverfahren ist ein detaillierter und begründeter Antrag, der rechtzeitig gestellt ist, unverzichtbar. > Weiterlesen


Air Berlin-Insolvenz – Anleihen-Gläubigerversammlung beantragt

21. August 2017

Die Medien befassen sich in der Air Berlin-Insolvenz nahezu ausschließlich mit dem möglichen Unternehmenserhalt und dem spektakulären Verkauf der Landerechte sowie der Maschinen. Gerade ist wieder zu lesen, wie sich die Politik für die Übertragung an die Lufthansa einsetzt. Auch über Arbeitsplätze wird ausgiebig diskutiert.

Bisher hat sich niemand um den Riesenschaden der Anleihegläubiger gekümmert. Auch in der in Kürze anstehenden Sitzung des vorläufigen Gläubigerausschusses werden die Interessen der Anleihe-Gläubiger kein Thema sein. > Weiterlesen


Air Berlin-Insolvenz – Erneuter Schaden für Anleihegläubiger

15. August 2017

Air Berlin hat am 15.08.2017 Insolvenzantrag gestellt und gleichzeitig Eigenverwaltung beantragt. Das Amtsgericht Berlin hat diesem Antrag stattgegeben und einen vorläufigen Sachwalter bestellt, der den Vorstand ab sofort kontrolliert. Die Folgen dieses Insolvenzantrages sind noch nicht abzusehen. Erneut ist jedenfalls ein immenser Schaden für die Anleihegläubiger eingetreten. Air Berlin hatte sich über Anleihen erhebliche Mittel auf dem Kapitalmarkt besorgt. Das Gesamtvolumen der ausstehenden Anleihen beläuft sich auf 1,2 Mrd €. In den kommenden fünf Jahren werden davon 650 Mio. € fällig. Die Anleihegläubiger müssen Verluste bis hin zum Totalausfall einkalkulieren. > Weiterlesen


SolarWorld-Insolvenz

7. August 2017

Am 01.08.2017 hat das Amtsgericht Bonn in allen SolarWorld-Verfahren die Insolvenzverfahren eröffnet. Bereits am 02.08.2017 beraumte das Amtsgericht sogleich für Freitag, den 11.08.2017, besondere Gläubigerversammlungen an, in denen über den Gesamtverkauf der Aktiva entschieden werden soll.

Mit diesem Asset Deal steht fest, dass es eine Sanierung der Unternehmen nicht geben wird. Geplant ist eine übertragende Sanierung. Daraus folgt für die Anleihengläubiger, dass sie auf die Quote beschränkt sind. Die Anleihen werden in jedem Fall vom Markt genommen werden und wertlos werden.

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