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Air Berlin-Insolvenz – Anleihen-Gläubigerversammlung beantragt

21. August 2017

Die Medien befassen sich in der Air Berlin-Insolvenz nahezu ausschließlich mit dem möglichen Unternehmenserhalt und dem spektakulären Verkauf der Landerechte sowie der Maschinen. Gerade ist wieder zu lesen, wie sich die Politik für die Übertragung an die Lufthansa einsetzt. Auch über Arbeitsplätze wird ausgiebig diskutiert.

Bisher hat sich niemand um den Riesenschaden der Anleihegläubiger gekümmert. Auch in der in Kürze anstehenden Sitzung des vorläufigen Gläubigerausschusses werden die Interessen der Anleihe-Gläubiger kein Thema sein. > Weiterlesen


Air Berlin-Insolvenz – Erneuter Schaden für Anleihegläubiger

15. August 2017

Air Berlin hat am 15.08.2017 Insolvenzantrag gestellt und gleichzeitig Eigenverwaltung beantragt. Das Amtsgericht Berlin hat diesem Antrag stattgegeben und einen vorläufigen Sachwalter bestellt, der den Vorstand ab sofort kontrolliert. Die Folgen dieses Insolvenzantrages sind noch nicht abzusehen. Erneut ist jedenfalls ein immenser Schaden für die Anleihegläubiger eingetreten. Air Berlin hatte sich über Anleihen erhebliche Mittel auf dem Kapitalmarkt besorgt. Das Gesamtvolumen der ausstehenden Anleihen beläuft sich auf 1,2 Mrd €. In den kommenden fünf Jahren werden davon 650 Mio. € fällig. Die Anleihegläubiger müssen Verluste bis hin zum Totalausfall einkalkulieren. > Weiterlesen


SolarWorld-Insolvenz

7. August 2017

Am 01.08.2017 hat das Amtsgericht Bonn in allen SolarWorld-Verfahren die Insolvenzverfahren eröffnet. Bereits am 02.08.2017 beraumte das Amtsgericht sogleich für Freitag, den 11.08.2017, besondere Gläubigerversammlungen an, in denen über den Gesamtverkauf der Aktiva entschieden werden soll.

Mit diesem Asset Deal steht fest, dass es eine Sanierung der Unternehmen nicht geben wird. Geplant ist eine übertragende Sanierung. Daraus folgt für die Anleihengläubiger, dass sie auf die Quote beschränkt sind. Die Anleihen werden in jedem Fall vom Markt genommen werden und wertlos werden.

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Eigenverwaltung gerät zunehmend in Misskredit

27. Juni 2017

In einem aktuellen Fachbeitrag kritisiert der leitende Insolvenzrichter beim Amtsgericht Hamburg die praktische Umsetzung der Eigenverwaltung. In einer sorgfältigen Analyse zahlreicher Großinsolvenzverfahren zeigt er auf, dass die Eigenverwaltung insbesondere von Unternehmen, die eine langfristige Fortführung gar nicht beabsichtigten, missbraucht wurde. Nach seiner Auffassung werde die Eigenverwaltung in einer Vielzahl von Verfahren nur genutzt, um unter dem Schutz des Insolvenzverfahrens Gestaltungen vorzunehmen, die im Regelinsolvenzverfahren nicht mehr möglich gewesen wären. > Weiterlesen


Persönliche Beratung in Verbraucherinsolvenzverfahren unverzichtbar

30. Mai 2017

Das Ende der organisierten Fernberatung?

In den Verbraucherinsolvenzverfahren tobt in Deutschland ein Glaubenskrieg. Während einige Gerichte Insolvenzanträge mit dem Ziel der Restschuldbefreiung zurückweisen, wenn keine persönliche Beratung mit einem Rechtsanwalt oder zugelassenen Schuldnerberater stattfand, wollen andere formal nur auf die ordnungsgemäß ausgefüllten Formulare abstellen. In einer der jüngsten Ausgaben der Zeitschrift für Verbraucher- und Privatinsolvenzrecht (ZVI) macht der Schriftleiter, gleichzeitig Insolvenzrichter beim Amtsgericht Hamburg, deutlich, dass dieser Meinungsstreit auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen wird. > Weiterlesen


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